Was sind die Gründe für Beintraining? Kann man dieses nicht einfach mal ausfallen lassen oder hat das Beintraining doch einen positiven Effekt außer kräftige Oberschenkel und Waden?!

Wer kennt es nicht… Der Tag, an dem man einfach kein Bock auf den Gang zum Fitnesscenter hat. Der Tag, an dem man sich nach einer langen Arbeitsschicht nichts weiter wünscht als sich lässig auf der Couch vor den Fernseher zu wälzen. Und wenn dieser Tag auf den Beintrainingstag fällt ist es umso schwerer sich zu motivieren und wirklich los zu gehen.

Ich schreibe diesen Artikel, weil es mir gestern genauso erging. Ich hatte keine Lust mich in irgendeiner Weise zu bewegen und auf dem Trainingsplan stand das Beintraining an. „Ach… Der eine Tag weniger die Beine trainieren wird schon nicht so ins Gewicht fallen.“, dachte ich mir. Aber das stimmt leider nicht so ganz. Die Gründe für Beintraining und dieses nicht einfach mal schleifen zu lassen sind vielfältig. Wenn es dir ab und zu auch so ergeht wie mir, dann wirst du am Ende dieser Seite verstehen, warum es doch seine guten Gründe für Beintrainingseinheiten gibt und warum du dieses halt nicht ausfallen lassen solltest.

 

 

Grund 1: Fehlendes Beintraining bringt dich zur Flamingo- Ästhetik

Wer kennt diese Pumper im Fitnessstudio nicht… Zur Winterzeit sieht man voller Respekt den breiten Sportlern zu wieviel Gewicht diese auf den Hantelstangen drücken können. Die Arme platzen quasi schon während den Übungen, die Gewichte von welchen man nur Träumen kann werden mit Leichtigkeit hoch gepresst und der Oberkörper ist in beneidenswerter Bestform. Wenn dann allerding der Sommer vor der Tür steht und die kurzen Hosen wieder aus dem Schrank gekramt werden, lassen sich keine Muskelmängel mehr durch lange Hosen verstecken. „Zahnstocherbeine“ oder „Discopumper“ kann man auf anderen Blogs lesen, was es ganz gut auf den Punkt bringt. Diese Pumper haben es leider doch nicht so drauf, wie man denkt. Um diese „Flamingo- Ästhetik“ zu vermeiden solltest du in jedem Fall Wert auf das Beintraining legen.

 

 

Grund 2: Ohne ein richtiges Beintraining wirst du nicht ernst genommen

Die Kombination eines massiven Oberkörpers mit vergleichsweisen dürren Beinchen lässt das Gesamtbild sehr befremdlich aussehen. Ich persönlich kann diese Sportler nicht mehr wirklich ernst nehmen, da diese zwar durch harte Arbeit einen beachtlichen Oberkörper aufgebaut haben, aber die Prinzipien eines guten Trainingsplans nicht verstanden haben.

 

 

Grund 3: Die Beinmuskulatur sorgt für ordentlich Kalorienumsatz

Es ist allgegenwärtig bekannt, dass Muskeln Kalorien verbrennen. Muskeln sind quasi wahre Kalorienverbrennungsanlagen. Und das nicht nur bei Aktivität, sondern auch in der Ruhephase. Je größer der Muskel ist, desto mehr Kalorien kann dieser auch verbrennen. Die Gründe für das Beintraining liegen demnach auf der Hand. Die Gesamtheit der Beinmuskulatur stellt eine der größten Muskelpartien des Körpers dar, welche auch dementsprechend viele Kalorien verbrauchen. Dein Grund- und Arbeitsumsatz kannst du also durch den gezielten Aufbau deiner Beinmuskulatur stark erhöhen. Also wenn du einen definierten Körper bekommen möchtest, solltest du das Beintraining nicht als Notwendigkeit ansehen.

 

 

Grund 4: Das Beintraining hat großen Einfluss auf den Hormonhaushalt

Die Reize und Anstrengungen deines Trainings stellen für deinen Körper eine Stresssituation dar. Nach dem aktuellen Stand der Trainingswissenschaft ist bekannt, dass durch diesen Stress Wachstumshormone in den Körper ausschüttet werden, welche die Muskeln letztendlich auf die anstrengenden Bedingungen des Trainings anpassen, indem dieser stärker und größer wird. Je nach Anteil der unter Spannung stehenden Muskelmasse werden entsprechende Mengen dieser Wachstumshormone ausgeschüttet. Da die Beinmuskulatur eine sehr große Muskelpartie darstellt werden demensprechend auch große Mengen an Wachstumshormonen in den Körper ausgeschüttet, welche nicht nur gut für die Beinmuskeln sind, sondern sich auf den gesamten Organismus positiv auswirken. Verzichtest du also auf das Beintraining, verschwendest du bewusst ein beachtliches Wachstumspotenzial deiner Gesamtmuskulatur.

 

Grund 5: Die Kraft der Basis beeinflusst die Kraft des Oberkörpers

Die Muskeln deiner Beine werden bei nahezu allen Bewegungsabläufen deines Körpers mit beansprucht und stellen die Basis deines Körpers dar. Wenn diese Basis nun aber nicht stark genug ausgeprägt ist kann das einen erheblichen Einfluss auf die Kraft deines Oberkörpers haben. Wie heißt es so schön? „Ein stabiles Haus benötigt auch ein starkes Fundament.“ Gleiches gilt auch für den Körper und das Krafttraining.

Nehmen wir beispielsweise das Kreuzheben. Wenn du wirklich hohe Gewichte bei dieser Grundübung stemmen möchtest, dann kann dein Oberkörper noch so stark sein. Wenn deine Beinmuskulatur dieses Gewicht aber nicht bewältigen kann, dann wirst du an eben diesen schweren Gewichten scheitern, da die Kraft in der Basis nicht aufgebracht und das Gewicht nicht nach oben geliftet werden kann. Wenn du also einen starken Muskelzuwachs im Oberkörper erreichen möchtest, dann festige auch das Fundament deines Körpers mit entsprechendem Beintraining.

 

 

Grund 6: Beim Beintraining wird auch dein Bauch trainiert

Dieser Punkt ist vielen Athleten gar nicht so bewusst, aber bei einem harten Beintraining wird auch die Körpermitte sehr stark beansprucht. Die Bauchmuskulatur dient bei vielen Beinübungen als Stabilisator und wird auf muskelfördernde Weise beansprucht. Ergo: Wenn du auf ein beneidenswertes Sixpack hintrainiert, dann wird dich das Beintraining in diesem Punkt um mehrere Schritte weiter bringen.

 

Grund 7: Das Training deiner Beine schütz vor Knieverletzungen

Eine schwere Verletzung ist der Todfeind eines jeden Sportlers. Und wenn diese Verletzung am Kniegelenk auftaucht wird nicht nur das Training in erheblicher Weise negativ beeinflusst, sondern auch die Bewegungsfreiheit in so gut wie jedem anderen Lebensbereich. Dem kann aber auf einfachste Weise mit dem entsprechenden Beintraining entgegen gewirkt werden. Durch eine ausgeprägte Beinmuskulatur wird das Kniegelenk fest umschlossen, stabilisiert und ist gegenüber Verletzungen nicht mehr so stark anfällig. Falls dich diese Thematik interessiert schau dir doch einfach mal diesen Beitrag an.

 

Fazit:

Du siehst anhand der oberen Gründe für Beintraining, dass das Auslassen dieser Trainingseinheit sehr viele Nachteile mit sich bringt. Wenn du ernsthaft daran interessiert bist einen muskulösen, sportlichen Körper aufzubauen, dann solltest du das Training deiner Beinmuskulatur als den wichtigen Bestandteil deines Trainingsplans ansehen, welcher er auch ist und nicht aus Motivationslosigkeit auf diesen wichtigen Trainingstag verzichten. Das Beintraining bringt dir so viele Vorteile für den gesamten Muskelaufbau, dass du großen Wert darauf legen solltest 😉

 

Hast du noch Fragen oder weitere Gründe für Beintraining und kannst diese mit uns teilen?Gründe für Beintraining gründe für beintraining 7 Gründe für Beintraining und warum du dieses nicht auslassen solltest Calltoaction